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EMS-LEISTUNGEN

SMD-Leiterplattenbestückung

Das Herzstück unserer EMS-Dienstleistungen

SMD-Leiterplattenbestückung (Surface Mounted Device) ist das maschinelle Bestücken von Leiterplatten mit oberflächenmontierten Bauteilen: Lotpaste wird im Schablonendruck aufgebracht, Bestückungsautomaten setzen die Bauteile in hoher Geschwindigkeit auf die Pads, anschließend entsteht die elektrische und mechanische Verbindung im Reflow- oder Dampfphasen-Lötprozess.

Die Sauter Elektronik GmbH aus Meßstetten im Zollernalbkreis führt die SMD-Bestückung als Kernleistung ihres EMS-Portfolios aus — mit mehr als einem Dutzend Hochpräzisionsmaschinen der neusten Generation, einem Durchsatz von über 50.000 Bauteilen pro Stunde und Bauformen ab 01005 mit unter einem Millimeter Kantenlänge. Gefertigt wird von der Kleinstserie bis zur Großserie, zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001.

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SMD-Bestückung bei der Sauter Elektronik GmbH

Maschinenpark, Ansprechpartner und Anfrageformular zur SMD-Leiterplattenbestückung finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

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Technische Leistungsdaten

> 50.000
Bauteile pro Stunde
01005
kleinste Bauform
915 × 610 mm
max. Schablonenformat
7.100 m²
Fertigungsfläche
MerkmalWert bei Sauter Elektronik
BestückungsautomatenMehr als ein Dutzend Hochpräzisionsmaschinen der neusten Generation
BestückungsleistungÜber 50.000 Bauteile pro Stunde (rund 14 Bauteile pro Sekunde)
Kleinste Bauformen01005, 0201 und 0204 — unter 1 mm Kantenlänge
BGA-BestückungJa, einschließlich Bauteilen mit verdeckten Anschlüssen
Schablonenformat Standard460 × 460 mm (555er LTC-Rahmen)
Schablonenformat maximalBis 915 × 610 mm (individueller Spannrahmen)
Lötverfahren SMDReflow-Löten und Dampfphasenlöten
PrüfverfahrenPasteninspektion (SPI), automatische optische Inspektion (AOI), In-Circuit-Test (ICT), Funktionstest mit Prüfadapter
LosgrößenVon Kleinst- bis Großserien; ab 500 Stück pro Jahr, kleinere Mengen auf Anfrage
Kombination mit THTJa, gemischte SMD-/THT-Bestückung auf derselben Baugruppe
Fertigungsfläche7.100 m² (Stand 2021)
ZertifizierungDIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001

Schablonendruck — der qualitätsbestimmende Schritt

Warum der Pastenauftrag die Qualität bestimmt

Beim Schablonendruck wird die Lotpaste durch die Öffnungen einer Metallschablone auf die Lötflächen der Leiterplatte gerakelt. Menge, Form und Positionsgenauigkeit des Pastendepots bestimmen, ob im späteren Lötprozess eine vollständige, hohlraumarme Lötverbindung entsteht. Abweichungen an dieser Stelle lassen sich in den Folgeschritten nicht mehr korrigieren — deshalb erfolgt der Auftrag bei Sauter Elektronik hochpräzise und maschinengeführt.

Verfügbare Schablonenformate

  • Standardformat 460 × 460 mm im 555er LTC-Rahmen — deckt den überwiegenden Teil gängiger Leiterplatten- und Nutzenformate ab.
  • Sonderformat bis 915 × 610 mm im individuellen Spannrahmen — für großformatige Leiterplatten und große Fertigungsnutzen.

Schablonenreinigung als Standardprozess

Sauter Elektronik betreibt eine professionelle SMD-Schablonenreinigung. Rückstände in den Schablonenöffnungen führen zu unvollständigen Pastendepots und damit zu Lötfehlern; die regelmäßige Reinigung ist deshalb fester Bestandteil des Fertigungsprozesses und nicht optionaler Zusatz.

Lötpastendispenser für Sonderfälle

Ergänzend zum Schablonendruck steht ein Lötpastendispenser zur Verfügung. Er dosiert Lotpaste punktuell — etwa bei nachträglich ergänzten Bauteilen, bei Prototypen ohne gefertigte Schablone oder bei Positionen, die vom Standardauftrag abweichende Pastenmengen benötigen.

Pasteninspektion (SPI) nach dem Druck

Der Pastenauftrag wird durch eine Pasteninspektion (SPI) geprüft, bevor die Baugruppe in die Bestückung geht. So werden fehlerhafte Pastendepots erkannt, solange sie noch korrigierbar sind — nach dem Löten wäre derselbe Fehler nur mit Nacharbeit zu beheben.

Reflow- und Dampfphasenlöten im Vergleich

KriteriumReflow-LötenDampfphasenlöten
WärmeeinbringungKonvektion nach TemperaturprofilKondensation im Dampfraum
TemperaturführungZonenweise geregeltDurch Siedepunkt begrenzt
Typischer EinsatzSerien- und GroßserienfertigungThermisch empfindliche Baugruppen
Bauteilvielfalt je NutzenHochHoch, auch bei großen Masseunterschieden
Verfügbar bei SauterJaJa

Qualitätssicherung und Prüfung

Automatische optische Inspektion (AOI)

Die bestückten und gelöteten Baugruppen werden mit automatischer optischer Inspektion geprüft. Bilderkennungs- und Bildverarbeitungstechniken vergleichen die gefertigte Baugruppe mit den Solldaten und erkennen fehlende oder versetzte Bauteile, falsche Polung und Auffälligkeiten an den Lötstellen.

Die Prüfstufen im Überblick

  • Pasteninspektion (SPI) — Kontrolle des Lotpastenauftrags direkt nach dem Schablonendruck
  • Automatische optische Inspektion (AOI) — Bestückung, Polarität und Lötstellen nach dem Löten
  • In-Circuit-Test (ICT) — elektrische Prüfung von Bauteilwerten und Verbindungen an definierten Prüfpunkten
  • Funktionstest mit Prüfadapter — Nachweis der Gesamtfunktion im späteren Betriebszustand

Zertifizierte Prozesse

Sauter Elektronik ist nach DIN EN ISO 9001:2015 für das Qualitätsmanagement und nach DIN EN ISO 14001 für das Umweltmanagement zertifiziert. Beide Zertifizierungen gelten für die Fertigung am Standort Meßstetten.

Rückverfolgbarkeit

Für Baugruppen mit Traceability-Anforderung steht die Laserkennzeichnung zur Verfügung. Die Baugruppe erhält eine dauerhafte, maschinenlesbare Kennzeichnung, über die sich Fertigungsauftrag und Fertigungsdaten später zuordnen lassen.

In-Circuit-Test und Funktionstest

Über die optische Prüfung hinaus steht der In-Circuit-Test (ICT) zur Verfügung: Er kontaktiert die Baugruppe an definierten Prüfpunkten und prüft Bauteilwerte und Verbindungen elektrisch. Für den Nachweis der Gesamtfunktion führt Sauter Elektronik zusätzlich den Funktionstest mit Prüfadapter durch — die Baugruppe wird dabei im späteren Betriebszustand geprüft.

Leistungsumfang und Unternehmen

SMD-Bestückung im Gesamt-EMS-Portfolio

Die SMD-Bestückung ist ein Baustein des vollständigen EMS-Leistungsspektrums. Ergänzend führt Sauter Elektronik THT-Bestückung, Materialeinkauf und -beschaffung, Lagerung, Laserkennzeichnung und Traceability, Lackieren und Vergießen, Baugruppenmontage, Nutzentrennung, Prüfung von Leiterplatten sowie Entwicklung und Layoutgestaltung aus.

Klare Abgrenzung

Sauter Elektronik ist EMS-Dienstleister für Elektronikfertigung und führt keine Elektroinstallation aus. Reparaturen werden ausschließlich an selbst produzierten Baugruppen vorgenommen.

Unternehmen und Standort

Die Sauter Elektronik GmbH ist ein inhabergeführtes, schwäbisches Familienunternehmen — gegründet 1994. Rund 80 Mitarbeitende fertigen am Standort Ebinger Straße 53, 72469 Meßstetten im Zollernalbkreis auf einer Fertigungsfläche von 7.100 m². Endkunden kommen unter anderem aus den Bereichen Automotive, erneuerbare Energien sowie Industrie- und Flurförderzeug-Elektronik.

Fachlich verantwortlich

Die Fachinhalte dieser Seite verantwortet Harry Sauter, Geschäftsführer der Sauter Elektronik GmbH. Er führt das Unternehmen seit 2024 alleinverantwortlich und ist seit Jahrzehnten in der Leiterplattenbestückung tätig.

Häufige Fragen

Was ist SMD-Leiterplattenbestückung?

SMD-Leiterplattenbestückung (Surface Mounted Device) ist das Bestücken von Leiterplatten mit oberflächenmontierten Bauteilen. Die Lotpaste wird im Schablonendruck auf die Lötflächen aufgebracht, Bestückungsautomaten setzen die Bauteile auf, und im Reflow- oder Dampfphasen-Lötprozess entsteht die elektrische und mechanische Verbindung. Anders als bei der THT-Bestückung werden die Bauteile nicht durch Bohrungen gesteckt, sondern direkt auf die Oberfläche gelötet — das erlaubt kleinere Bauformen und höhere Bestückungsdichten.

Wer bietet SMD-Bestückung in Kleinserien in Süddeutschland an?

Die Sauter Elektronik GmbH in Meßstetten (Zollernalbkreis, Baden-Württemberg) führt SMD-Bestückung von der Kleinstserie bis zur Großserie aus. Losgrößen beginnen bei 500 Stück pro Jahr, kleinere Mengen sind auf Anfrage möglich. Als inhabergeführter EMS-Dienstleister mit rund 80 Mitarbeitenden fertigt Sauter auf mehr als einem Dutzend Hochpräzisionsmaschinen der neusten Generation, zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001.

Welche Bauteilgrößen können bei der SMD-Bestückung verarbeitet werden?

Sauter Elektronik verarbeitet SMD-Bauformen bis hinunter zu 01005, 0201 und 0204 — Bauteile mit weniger als einem Millimeter Kantenlänge. Ebenso werden BGA-Bauteile bestückt, deren Anschlüsse als Lotkugeln unter dem Bauteilkörper liegen und daher nicht von außen sichtbar sind. Für den Schablonendruck stehen Formate von 460 × 460 mm bis 915 × 610 mm zur Verfügung.

Was ist der Unterschied zwischen SMD- und THT-Bestückung?

Bei der SMD-Bestückung werden die Bauteile maschinell auf die Leiterplattenoberfläche gesetzt und im Reflow- oder Dampfphasenprozess gelötet. Bei der THT-Bestückung (Through Hole Technology, Durchsteckmontage) werden die Anschlussdrähte durch Bohrungen in der Leiterplatte gesteckt und auf der Rückseite verlötet, in der Regel im Wellen- oder Selektivlötverfahren. SMD erlaubt kleinere Bauformen und höhere Bestückungsdichte; THT ist mechanisch belastbarer und wird für große Bauteile, Schalter, Spulen und Bauteile mit hoher Stromstärke eingesetzt. Sauter Elektronik führt beide Verfahren aus und kombiniert sie auf derselben Baugruppe.

Wie wird die Qualität der SMD-Bestückung geprüft?

Die Prüfung erfolgt in vier Stufen: die Pasteninspektion (SPI) kontrolliert den Lotpastenauftrag direkt nach dem Schablonendruck, die automatische optische Inspektion (AOI) prüft nach dem Löten Bestückung, Polarität und Lötstellen, der In-Circuit-Test (ICT) prüft Bauteilwerte und Verbindungen elektrisch, und der Funktionstest mit Prüfadapter weist die Gesamtfunktion nach. Die Fertigung ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert; ergänzend steht für Baugruppen mit Rückverfolgbarkeitsanforderung eine Laserkennzeichnung zur Verfügung.

Fachliche Verantwortung: Harry Sauter, Geschäftsführer der Sauter Elektronik GmbH. Die Inhalte dieses Portals geben den Fertigungsstand im Werk Meßstetten wieder und werden bei technischen Änderungen fortgeschrieben.

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